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5 häufige Fehler im Businessplan – und wie du sie vermeidest

Der Businessplan ist nicht nur irgendein Dokument, das du der Hausbank für den Kreditantrag vorlegen musst. Er ist das Herzstück deiner Gründung und Unternehmensplanung. Deshalb solltest du ihn sorgfältig ausarbeiten. Aber keine Sorge! Mit der richtigen Vorbereitung und meinen Tipps vermeidest du Fehler im Businessplan und überzeugst deine Leser:innen von deiner Geschäftsidee.

Nummer 1 der häufigsten Fehler im Businessplan - Unzureichende Marktanalyse

Die schönste Geschäftsidee bringt nicht, wenn keine zahlenden Kund:innen hast, also einen Markt. Um deinen Markt richtig einschätzen zu können, erstellt du im Businessplan eine Marktanalyse. Wenn diese ungenau durchgeführt wird oder du den Markt nicht richtig einschätzt führt das zu falschen Prognosen deines Absatzes und Umsatzes. Banken und Kapitalgeber:innen schauen hier sehr genau hin. Für sie ist es wichtig, dass du dich gründlich mit deinem Markt beschäftig hast und Chancen und Risiken realistisch einschätzt. Wie du schrittweise eine Marktanalyse für deinen Businessplan durchführst, erfährst du hier.

Nummer 2 der häufigsten Fehler im Businessplan - mangelhafte Finanzplanung

Ein Businessplan besteht immer aus einem Textteil, der dein Gründungsvorhaben beschreibt und einem Finanzplan inkl. einer Umsatz-, Kosten-, Liquiditäts-, Rentabilitäts-, Investitions- und einer Finanzierungsplanung für die nächsten drei Geschäftsjahre. Einige Angaben, wie z.B. laufende Kosten, musst du meist schätzen, was zu Ungenauigkeiten führen kann. Das ist ganz normal und wird von den Banken toleriert. Deine Umsatzplanung und die Planung der Kosten in Relation dazu sollten aber auf jeden Fall realistisch und vollständig sein und Sinn machen. Auch die Investitionsplanung muss so genau wie möglich sein, denn beides bildet die Grundlage für die Ermittlung deines Kapitalbedarfs.

Nummer 3 der häufigsten Fehler im Businessplan - uninteressantes Executive Summary

Dein Businessplan beginnt immer mit einem Executive Summary, einer Zusammenfassung der Inhalte deines Plans. Dieses sollte die Leser:innen, also im Regelfall deine Kapitalgeber, über alle relevanten Aspekte deines Vorhabens informieren. Hier machst du neugierig auf deine Geschäftsidee und beschreibst wesentliche Informationen zum Markt, zur Zielgruppe, zu deinem Angebot und zu deiner Person. Ist die Zusammenfassung wirr oder langweilig, wird es den Leser:innen schwer fallen, im Detail in deinen Plan einzusteigen und Interesse zu entwickeln. Erzähle deine Geschichte in kurzen Worten und mach deine Leser:innen bereits hier neugierig! Mein Tipp: teste dein Executive Summary mit Freund:innen oder Bekannten, die deine Idee noch nicht kennen. 

Nummer 4 der häufigsten Fehler im Businessplan - keine überzeugende Darstellung des Gründers, der Gründerin oder des Teams

Dieses Kapitel im Businessplan ist besonders wichtig, weil Kapitalgeber:innen in erster Linie in Gründer:innen investieren. Sie müssen davon überzeugt sein, dass der Gründer, die Gründerin oder das Gründerteam die Geschäftsidee mit Hilfe ihrer Erfahrung und ihren unternehmerischen Fähigkeiten erfolgreich umsetzen können. Wie du dieses Kapitel überzeugend formulierst, erfährst du hier

Nummer 5 der häufigsten Fehler im Businessplan - formale Fehler

Ein Businessplan ist keine Doktorarbeit, aber er sollte klar strukturiert und übersichtlich formatiert sein. Außerdem sollte er präzise und überzeugend formuliert sein, ohne die Idee nur verkaufen zu wollen. Er umfasst idealerweise nicht mehr als 25 Seiten und ist leicht lesbar. Falls du dich mit der Formulierung schwer tust, bitte einen Profi um Hilfe. Zum Beispiel mich🙂

 

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